Gedanken zum Thema Musik
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1. Tag und Nacht üben?
Übe zu der Tageszeit, zu der du am besten üben oder lernen kannst! Bei manchen Menschen ist dies frühmorgens, bei anderen spätnachts. Du solltest dabei einen gesunden Mittelweg zwischen Lust und Disziplin finden. Wenn du mal einen schlechten Tag oder einfach keine Lust zum üben hast, ist dies auch keine Tragödie. Am besten übst du mit einem täglichen Übungsprogramm, das dich Schritt für Schritt zu deinen Zielen bringt. Dabei ist meiner Meinung nach wichtig, sich 2 Tage pro Woche freizuhalten, an denen man nicht übt um dem Kopf genügend Zeit zum Verarbeiten zu geben. 2. Übe mit Enthusiasmus! Es gibt immer Dinge, die Spaß machen und die man üben will und solche, die weniger Spaß machen und die man -aus welchen Gründen auch immer- üben sollte. Beide Seiten haben ihre Berechtigung und deshalb solltest du sie auch gleichwertig behandeln, d.h. mit der gleichen Energie bearbeiten -auch wenn`s manchmal schwerfällt. Wichtig dabei ist, dass du erkennst, dass dich alles, was du übst, weiterbringen und zu einem besseren Musiker machen wird. Und da es nun leider wirklich keine magische Abkürzung gibt, mit der du ums Üben herumkommst, ist es echt besser, auch an Disziplinübungen Spaß zu bekommen. 3. Zerkleinere dir die Information, die du lernen willst! 4. Übe mit dem Kopf und auch ohne dein Instrument! 5. Viel üben und trotzdem schlechter werden? 6. Gib dir Zeit! 7. Der Ernst des Lebens? |
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Gedanken über „Musik als Intelligenzförderung“ Aktives Musizieren fördert die Intelligenz Wissenschaftliche Studien belegen, daß Kinder, die Musikunterricht haben, auch in anderen Fächern stark verbesserte Leistungen zeigen. Weil rationale, emotionale und motorische Elemente im Musikunterricht gleichermaßen gefördert werden, entwickelt sich ihr Gehirn umfassender. Das macht sie einfach schlauer, fördert ihr Abstraktionsvermögen und ihre Fähigkeit, analytisch zu denken. Mit Musik steigern Sie ihre Kreativität und ihr emotionales Ausdrucksvermögen. Besonders bei Kindern wirkt sich dies positiv auf die sprachliche Entwicklung, die Lesefähigkeit und das Erfassen von Texten aus. Aber auch der Bewegungsablauf und die Motorik werden durch aktives Musizieren gefördert. Also hat die Musik einen positiven Effekt auf Schulleistungen! In der Schule wurden die Hauptfächer Mathematik und Sprache zugunsten eines erweiterten Musikunterrichtes gekürzt. Das Ergebnis war, dass die betroffenen Kinder in ihren Leistungen der Kontrollgruppe in keiner Beziehung nachstanden, sie ihnen aber im sozialen Verhalten eindeutig überlegen waren. Auch wurde hier in der Grundstufe ein positiver Zusammenhang zum Lesen lernen festgestellt.
Maria Spychiger, Obwohl der Notendurchschnitt bei Schuleintritt gleich war, wurde bei gleichen Lehrern und trotz zusätzlicher Beanspruchung durch Musikunterricht und zusätzlicher Übungszeit für das Instrument in der Musikklasse eine Notensteigerung um 0,7 bis 0,8 erreicht. Auch war hier die spätere Entwicklung (Abitur, weiterführende Schulen, Studium) bedeutend positiver. Walter Kern, Gedanken über Erwachsenenunterricht
Literaturtipp: Gedanken über die Wahl des Instrumentes Persönliche Neigungen und Vorlieben sollten letztlich immer den Ausschlag "Bildung und Kultur sind Investitionen in die Köpfe und Herzen junger Menschen. Sie tragen dazu bei, unsere Gesellschaft zukunftsfähig zu machen. Musikalische Bildung ist kein schmückendes Beiwerk, sie ist unverzichtbar. Es lohnt sich, etwas dafür zu tun." "Die Musikschulen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres kulturellen Lebens." " (...) Ich bin davon überzeugt, dass die musikalische Bildung wesentlich zur notwenigen Orientierung in einer globalisierten und visualisierten Welt beiträgt und ein unentbehrliches Element beim Erwerb und bei der Ausbildung kognitiver Fähigkeiten darstellt. Die Musikschulen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres kulturellen Lebens. Doch zuvor lassen mich noch an dieser Stelle Ihnen, (…) allen Musikerzieherinnen und Musikerziehern in Schulen und Musikschulen ausdrücklich und herzlich danken für Ihre wichtige und unverzichtbare Arbeit, die Sie bisher geleistet haben und noch weiter leisten werden. Auf dem heutigen Kongress stellen Sie konzeptionell das Unterhaltsame und Vergnügliche in der Musik heraus und knüpfen damit an die Grundlage erfolgreicher Pädagogik und Didaktik an: nämlich an die Motivation, ohne die eine freie Persönlichkeitserziehung nicht möglich ist. (...) Kulturelle Bildung, und insbesondere kulturelle Bildung im Medienzeitalter, das heißt für mich stets und insbesonders auch Musikerziehung. Sie bedeutet Bildung über, durch und zu Kultur. Unsere Bildungspraxis darf sich also nicht nur an den Erfordernissen der Sozial- und Wirtschaftspolitik orientieren, sondern sie muss die grundlegende Dimension von Kultur aufgreifen.
Monika Griefahn, Vorsitzende Bundestagesausschuss für Kultur und Medien, Grußwort zur Eröffnung des Musikschulkongresses '03, 9. Mai 2003 in Hannover Musizieren ist eine der schönsten menschlichen Tätigkeiten überhaupt... "Musizieren ist eine der schönsten menschlichen Tätigkeiten überhaupt … (…) Arthur Schopenhauer hat einmal gesagt: "Musik ist die Melodie, zu der die Welt der Text ist." Und in diesem Sinne ist die kulturelle Bildung und mithin natürlich die musikalische Bildung kein Luxus, sondern eine Ressource erster Güte.(...) Besonders zu würdigen ist auch die engagierte Arbeit der Musikschulen und Vereine, die es immer wieder verstehen, junge Menschen für Musik zu begeistern. Gerade diese Angebote sind für Kinder und Jugendliche – und zwar völlig unabhängig davon, ob sie nun zu Höchstleistungen gelangen oder einfach nur aus Freude und Spaß musizieren – sinnstiftend und wertvoll. Begabung ist ein Geschenk, eine Möglichkeit, die sich durch Umfeld und planmäßige Schulung entwickeln und verwirklichen kann. Die Förderung von Begabung hat stets zwei Seiten, die individuelle und die gesellschaftsorientierte, denn wenn ein Land seine Begabungen nicht fördert, wird es arm – arm an Wissen, an Geist, an Kunst und gestaltender Kraft. Musikalische Begabung ist mehr als Musikalität, "Musizieren macht intelligent", so hat das der Musikprofessor Hans-Peter Bastian einmal auf den Punkt gebracht." "Musizieren unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung." Musizieren unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Die jungen Menschen lernen viel mehr als nur ein Instrument; sie lernen selbstbewusstes Auftreten, aber auch Kritikfähigkeit und Teamfähigkeit. Musikalische Bildung hilft Kindern und Jugendlichen Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft zu entwickeln. All das sind Schlüsselkompetenzen, die sie ihr ganzes Leben gut gebrauchen können. Deshalb sollten wir Kindern und Jugendlichen im doppelten Sinne die richtigen Instrumente an die Hand geben." |
Eine sechsjährige Langzeitstudie an Berliner Grundschulen belegt, daß „erhöhte Zeitaufwendungen für die Musik ganz sicher nicht zu Lasten verminderter Leistungen in den Hauptfächern geht.“ Im Gegenteil: Nachdem kaum Unterschiede bei den Intelligenzquotienten der Abc-Schützen bei Einschulung vorhanden waren, wurden bereits 1 1/2 Jahre später überdurchschnitte Ergebnisse bei vergleichenden Intelligenztests erzielt. Nach vier Jahren wurde bei Instrumentalisten ein deutlich höherer Durchschnitts-IQ gemessen als im Bevölkerungsdurchschnitt. „Das gemeinsame Musizieren machte die Kids nicht nur klüger, es festigte auch ihre emotionalen und sozialen Bindungen.“ Prof. Dr. Hans Günther Bastian, Der Hörsinn ist der erste Sinn, der sich beim Menschen herausbildet. Kein anderer Sinn hat so viel Einfluss auf uns. Die ersten Instrumente zum Musizieren wurden bereits vor 40.000 Jahren entwickelt. Und heute wie damals hat Musik die gleiche Wirkung auf den Menschen. Kein Mensch kann sich der Musik entziehen. Egal welche Musikrichtung - Studien zeigen, dass Musik, wenn wir sie als angenehm empfinden, Erstaunliches bewirken kann. Musik fördert die Gesundheit Es wurde herausgefunden, dass angenehme Musik positiv auf das vegetative Nervensystem wirkt und hilft, Stress und Aggressionen abzubauen. Sie kann uns förmlich aus einem angespannten Zustand herausreißen. Wir fühlen uns entspannt, erholt und können sofort besser denken. Die Leistungsfähigkeit steigt. Durch Musik entstehen neue Nervenverbindungen im Gehirn. Unser Gehirn wird dadurch umgebaut. Mittlerweile setzt man sogar bei Parkinson- und Schlaganfallpatienten moderne Musiktherapie ein. Singen Sie mal wieder Spielen Sie ein Instrument Hören Sie angenehme Musik Tanzen Sie Tipp: Nutzen Sie die vielfältigen Wirkungen der Musik. Wenn es Ihnen schlecht geht, lassen Sie sich von Musik inspirieren und motivieren! Musikunterricht fördert die Intelligenz von Kindern um ein Vielfaches besser als EDV-Unterricht. Sowohl das Abstraktionsvermögen als auch die Fähigkeit, analytisch zu denken, werden hierdurch stark verbessert. Dr. Francis Rauscher, Universität of Wisconsin, und Gedanken über Einzelunterrichtunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene Was heisst individueller Einzelunterricht? Wir arrangieren Einzelunterricht für Sie der ganz speziell auf Ihre Bedürfnisse hin gestaltet wird. Im Unterricht kann sowohl auf ihr Instrument aber auch auf fachspezifische Themen eingegangen werden wie z. B. Musiktheorie, das Spielen in einer Band, Liedbegleitung etc. Musizieren verändert das Gehirn: Bei Klavier-Anfängern etwa lassen sich schon nach 20-minütigem Üben, nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, neue Hirnverbindungen nachweisen: Großhirnbereiche für Hören, Sinneswahrnehmung und Bewegung verknüpften sich verstärkt. Nach 5 Wochen zeige sich eine weitere Anpassung: Beim Hören von Musik werden, den Experten zufolge, nun Regionen im Großhirn aktiv, die für die Steuerung der Hand zuständig sind. Umgekehrt aktiviere das Spielen auch auf einer „stummen Klaviertastatur“ die für das Hören zuständige Regionen... „Musikwahrnehmung und aktives Musizieren auf hohem Niveau gehören zu den anspruchsvollsten menschlichen Tätigkeiten“, erklärt Eckart Altenmüller von der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Das Nervensystem gehe hier an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit. Nürtinger Zeitung, vom 29.09.2007, Eine Meldung der AP "Nicht gegeneinander stehen, sondern miteinander leben; Musik kann das vermitteln." " … Es geht nicht so weiter, dass wir in einer Welt leben, die vor lauter Wettbewerb und Konkurrenzdenken und Marktgedanken nur noch die Köpfe anspricht, nur noch danach fragt, was jemand im Wettbewerb kann und nicht mehr danach fragt, was ihm Freude macht oder Freude machen könnte. Deshalb ist die Diskussion um die PISA-Studie – so wichtig diese PISA-Studie ist – so gefährlich, weil wir zuviel von der Verkopfung leben und so wenig vom Leben einüben. Das gilt auch für die Musik. Es ist ja nicht so, dass es zuwenig Musik gibt. Wir haben sogar Kaufhäuser, in denen kann man im Aufzug gar nicht ohne Musik nach oben kommen. Wir haben Betriebsküchen und Casinos, da werden wir ständig berieselt. Das mag alles gut sein, aber besser wäre es, wir machten selber Musik. Wir sängen und wir spielten, statt dass wir uns berieseln lassen. Eine Schule, die Leistung will, darf nicht glauben, Leistung bekomme man nur durch intellektuellen Wettbewerb und nicht nur durch das Erproben von Sinnen und Verstand, durch Musik, durch Kunst, durch Sport. Eine Schule oder eine Schulverwaltung, die bei Lehrermangel sagt, da lassen wir erst mal die weichen Fächer, die hat ihren Sinn verfehlt." Unser Bundesinnenminister (…) hat mal einen Satz gesagt (…) „Wer Musikschulen schließt, der gefährdet die innere Sicherheit“. Das ist ein Satz! (…) Wenn des Satz stimmt, dann muss endlich Kulturarbeit wie Sozialarbeit zu den Pflichtaufgaben der Gemeinden gerechnet werden und nicht zu den freiwilligen. Das kann man natürlich leicht sagen, man muss nur dann hinzufügen: Dann müssen die Städte und Gemeinden auch so ausgestattet werden, dass sie die Pflichtaufgaben leisten können, denn sonst ist es unrecht, ihnen das auch noch aufzupacken, bei all den Sorgen, die unsere Städte und Gemeinden jetzt haben. (…) Johannes Rau, Bundespräsident (1999 – 2004) aus dem Grußwort beim Tag der musikalischen Bildung auf der Musikmesse Frankfurt am 1. April 2004 "Wer Kindern eine Musikerziehung vorenthält, macht einen schweren Fehler." "Wer Kindern eine Musikerziehung vorenthält, macht einen schweren Fehler. Ich habe häufiger bekräftigt, dass die Musik nicht nur so irgendwie eine Beigabe ist, die man der Erziehung zufügen kann. Musikerziehung ist ein ganz elementarer Bestandteil einer ausgewogenen Erziehung. Gerade im Zusammenspiel lernt man im buchstäblichen und im übertragenen Sinn Taktgefühl. Man lernt Hören, Mithören, Ausdrucksfähigkeit, man lernt Intelligenz." "Die Musikerziehung in Deutschland muss - auch in Zeiten knapper Kassen - einen hohen Stellenwert behalten ... "Die Musikerziehung in Deutschland muss - auch in Zeiten knapper Kassen - einen hohen Stellenwert behalten und sie muss ihn zurückgewinnen, wo sie ihn verloren hat.(...)nötig ist es aber, darüber nachzudenken, was es für eine Gesellschaft bedeutet, wenn es immer weniger junge Menschen gibt, die selber Musik machen, weil an Musikschulen oder an der musischen Bildung in den Schulen gespart wird. (...) Darüber müssen wir öffentlich sprechen, damit kein Schaden im Interesse unserer Kinder entsteht. Bei mancher Diskussion um Einsparungen in diesem Bereich habe ich die Sorge, dass wir uns in einigen Jahren verwundert die Augen reiben werden, wenn Kreativität oder Neugier auf Kreativität nicht mehr nachwachsen, oder wenn wir erkennen, dass Talente sich nicht haben entfalten können, wie sie es verdient hätten. Da geht es auch um die kulturelle Zukunftsfähigkeit unseres Landes. (...) Kinder und Jugendliche (sollen) nicht nur Musik hören, sondern auch selber Musik machen. (...) Die Musikerziehung in Deutschland muss - auch in Zeiten knapper Kassen - einen hohen Stellenwert behalten und sie muss ihn zurückgewinnen, wo sie ihn verloren hat..." Johannes Rau, Bundespräsident (1999 – 2004), Grußwort anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der GEMA am 2. Mai 2003 Musikalische Bildung fördert die Entwicklung von Kindern "Musikalische Bildung fördert die Entwicklung von Kindern zu eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten. Musikalische Bildung ist deshalb keine private Nebensache. Musikalische Bildung muss zu den Selbstverständlichkeiten gehören, wie das Lernen von Lesen, Schreiben und Rechnen. Musikalische Bildung braucht breiteste gesellschaftliche Unterstützung." |
Das Angebot der Musikschule im Instrumentalunterricht gilt natürlich auch für Erwachsene. Trotzdem werden wir oft gefragt, ob es einen Sinn ergibt, als Erwachsener noch mit dem Erlernen eines Instrumentes anzufangen. Hierbei hat die langjährige Erfahrung gezeigt, dass es allen Erwachsenen großen Spaß macht, selbst zu musizieren.